Kirche des Deutschen Ordens
Singerstraße 7, Stiege I, 2. Stock, Wien, Österreich
Beschreibung:
Die Kirche des Deutschen Ordens erhielt ihr barockes Aussehen in den 1720er-1725er Jahren, bevor sie ein gotischer Tempel war, der der heiligen Elisabeth von Ungarn gewidmet war (XIV. Jahrhundert). Bedeutende Veränderungen im Aussehen der Kirche wurden von Anton Erhard Martinelii, einem talentierten Architekten, vorgenommen.
Am Eingang zum Tempel befindet sich ein Bild von St. Elizabeth, das in Mosaiktechnik hergestellt wurde. Innerhalb der Kirche an der Wand gibt es mehr als 80 Ritterwappen - so nach der Tradition, jeder neu geadelte hing sein Wappen an der Wand des Tempels.
Über den Wandreliefs befinden sich Holzkohle-schwarze Kreuze, die ein Symbol des Deutschen Ordens sind. Der prächtige Altar, geschmückt mit eleganten Schnitzereien, wurde in Belgien im fernen 1520 hergestellt. Über dem Altar befindet sich eine Ikone, die im 17. Jahrhundert von Tobas Pak gemalt wurde.
Heute befindet sich im Gebäude des Tempels ein Schatzmuseum mit 4 Sälen, eine reiche Bibliothek, die Residenz des Ordenschefs sowie die Schatzkammer. Heute ist der Orden eine gemeinnützige Organisation, die unter dem Motto „Hilfe, beschütze, heile arbeitet.